Rogosin beschwört Zusammenhalt der Raumfahrtagenturen

Der Chef der russischen Raumfahrt Behörde, Dmitri Rogosin, hat bekannt gegeben, dass er der Meinung sei, das die Raumfahrtargenturen besser zusammenarbeiten sollen. Die Beziehungen zwischen Roskosmos, der NASA, und der ESA sollen gefestigt werden, und den „kapriziösen politischen Konjunktur“ widerstehen. Die ISS erhalte einen neuen Charakter und eine neue Bestimmung,  betonte Rogosin. Die Arbeit der Besatzungen werde sich in der Perspektive in immer größerer Entfernung von der Erde vollziehen, etwa auf dem Mond.

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Die Mondbasis der Zukunft.

Zudem ist Russlands Premier Dmitri Medwedjew mit der Raumfahrt hart ins Gericht gegangen. Er sagte man müsse damit aufhören,  darüber zu reden, „wohin wir 2030 fliegen“, sondern arbeiten und mehr für die Kommerzialisierung der Branche und für die Erhöhung des Anteils des Landes am internationalen Markt tun,  sagte er am Mittwoch in Gorki auf einer Sitzung des Ministerrates zur Entwicklung des Raumfahrtstaatskonzerns Roskosmos. Vizepremier Juri Borissow teilte mit, dass Präsident Wladimir Putin den Auftrag gegeben habe, im Februar die Grundlagen für die künftige Weltraumpolitik und damit für die Strategie des Bereichs für einen langen Zeitraum zu präzisieren.