ESA und die UN wollen in Kooperation den Weltraummüll reduzieren

Am heutigen Mittwoch gab die European Space Agency (ESA) bekannt mit der UN eine Kooperation einzugehen, Konkret geht es um die Reduzierung des Weltraummülls. Dieses Problem betrifft wie auch der Klimawandel einen großen Teil der Erdbevölkerung, alle die Satellitengestützte Technik verwenden. Darunter fallen z.B. Navi-Geräte, TV via Satellit, aber auch Dinge wie die Wettervorhersage.

Weltraummüll wird zum Problem

Der Weltraummüll wird zunehmend zum Problem. Meistens entsteht Weltraummüll bei Raketenstarts, oder wenn ein Satellit außer betriebt gestellt wird. Dabei stellen größere Teile ein geringeres Problem dar, als die Millionen kleinen Partikel die bei der Kollision zweier Satelliten entstehen. Dieser Gürtel aus Schrott-teilen wird zur Gefahr für jede Mission, ob be- oder unbemannt. Laut Modellen, wie zum Beispiel MASTER-2005 (Meteoroid and Space Debris Terrestrial Environment Reference) von der ESA, befinden sich über 600.000 Objekte mit einem Durchmesser größer als 1 cm in Umlaufbahnen um die Erde. Die größten Probleme treten hier in den höheren Bahnen auf. Unterhalb von 400km Verglühen die Teile in wenigen Jahren. In den Geostationären Standorten die meist von Satelliten genutzt werden (600 km bis 1500 km und 36.000 km) reichern sich diese Partikel an.

Am heutigen Mittwoch gab die European Space Agency (ESA) bekannt mit der UN eine Kooperation einzugehen, Konkret geht es um die reduzierung des Weltraummülls. Dieses Problem betrift wie auch der Klimawandel einen großen Teil der Erdbevölkerung, alle die Satellitengesützte Technik verwenden. Darunter fallen z.B. Navi-Geräte, TV via Satellit, aber auch dinge wie die Wettervorhersage.

 

Weltraumschrott-wird-zum-Problem
Weltraummüll.

Ein Teilchen mit 1g Masse und einer Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Sekunde, besitzt eine Energie von 50Kj, das entspricht der Sprengkraft von ca. 12g TNT. Bei einem Zusammenstoß explodierten das Teilchen sowie das andere Material.

„Selbst wenn man heute mit der Raumfahrt aufhörte, würde die derzeitige Trümmermasse im Orbit ausreichen, [auf Grund des Kaskadeneffektes …] um immer neue Trümmer entstehen zu lassen. […] Die Zunahme des Weltraummülls kann langfristig dazu führen, dass bestimmte Orbits für die Raumfahrt sonst nicht mehr genutzt werden können.“

– Heiner Klinkrad (Leiter des Space Debris Office der ESA in Darmstadt.)

Allein die Pläne für Satelliten Systeme in der Zukunft, wie z.b. der Starlink Satellitenschwarm könnten zum massiven Anstieg an Weltraumschrott beitragen.

(Quelle: ESA)